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Sonne, Strand und Meer in der Toskana





Urlaub ist das worauf sich jeder freut. Alle wollen am Besten einen langen, entspannten und sonnigen Urlaub verbringen, das ist doch dass worauf wir das ganze Jahr hinarbeiten, da sollen die zwei, drei Wochen hart arbeiteter Urlaub einfach wie im Paradies verlaufen. Wie schon oft bewiesen, ist die Toskana sehr vielfältig und entpuppt sich dadurch oft als ideales Reiseziel. Genau deshalb ist sie auch in den Sommermonaten ein erstklassiges Urlaubsziel für Sonnenhungrige.

Wer an die Toskana denkt, sieht wohl eher die Zypressen und Olivenbäume und die Pinien und Lorbeerbüsche, die oft beschriebenen grünen Hügellandschaften und altertümlichen Dörfer.
Heute wird das Bild ein bisschen aufpoliert, denn die oft vergessenen Strände bieten individuelle Strandhotels, in denen man sich mehr als Wohlfühlen kann und sie ermöglichen einen perfekten Urlaub.

An der Küste von Monte Argentario liegt das 5* Sterne Hotel Il Pellicano in Porto Ercole direkt am Mittelmeer. Natürlich findet sich auch hier das typische Toskana Bild wieder, in der Natur des liebevoll gestaltenden Gartens, der dazukommende offene Blick ins Meer machen es zu einer Oase der Entspannung. Zwei weitere Strandschmuckstücke kann man in der Nähe von Pisa entdecken. Beide Hotels bieten einen erholsamen Strandurlaub mit der Möglichkeit kultureller Ausflüge in die nahe gelegenen Städte Livorno und Pisa. Das 4* Sterne Hotel Green Park Resort in Tirrénia liegt an einem 10 km langen Küsteabschnitt inmitten eines alten Pinienwaldes. Den heutigen Abschluss macht das Wellnesshotel Tombolo Talasso Resort in Marina di Castagneto. Das Hotel ist einigen im Zusammenhang mit Wellness und Thalassotherapien vielleicht schon ein Begriff, wofür es sehr bekannt ist. Darüber hinaus liegt es so spitzenmäßig am Meer und ist auch für Familien gut geeignet.
Es kristallisiert sich mal wieder heraus, dass die Toskana einfach für jede Jahreszeit ein Urlaubsziel sein kann.

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Musikalischer Toskana Urlaub





Musik verbindet und entspannt, ob selbst musiziert oder nur als Zuhörer, es bringt großes Vergnügen. Natürlich gibt es viele Musikgeschmäcker, Musikrichtungen und Vorlieben. Ganz klar ist also, dass man italienische Musik für sich entdecken muss oder man ist bereits ein Fan. Jeder hat schon einmal von Verdi (Puccini) gehört, dem berühmten Opernkomponist Italiens, seine Opern sind weltbekannt. Dazu gehören „ La Boheme“, „Tosca“ oder „Madame Butterfly“. Es sind Stücke die das Herz berühren, aber natürlich sind Opern nicht für jedermann etwas.

Wie wäre es also mit der Alternative selbst zu musizieren? Terra Musica bietet in der Toskana Musikunterricht im Urlaub und auch Musikworkshops für Sänger und Instrumenttalente. Ob Anfänger oder schon erprobter Könner, alle sind gleichermaßen willkommen.
Auch Musica Viva bietet musizieren in angenehmen Ambiente an. Es wird ein breites Spektrum von Klassik bis Jazz/Pop geboten und nebenher lernt man neue nette Leute kennen, mit denen oder allein kann man neben den musikalischen Erfahrungen auch noch seine Kulturkenntnisse erweitern und faszinierende Ausflüge nach Siena, Florenz oder auch Volterra machen.

Alle die bis jetzt immer noch nicht überzeugt sind und sich sagen, ach ich lehne mich lieber zurück und genieße, für die gibt es am 22&23.05.2009 ein wunderbares Ereignis. Dieses Wochenende kann man mit guter Musik von Giacomo Puccini versüßen. Im kleinen Theater dei Rassicurati wird die Oper „La Bohème“ gegeben.
Da eignet es sich sehr gut, das das charmante Haus Antica Casa Naldi nur einige Minuten vom Theater entfernt liegt und somit die beste Adresse für diese Wochenende ist. Das Antica Casa Naldi bietet ein Stück ursprüngliche Toskana und besitzt trotzdem die Nähe zu allen wichtigen Städten der Toskana, wie Lucca, Florenz, Pisa oder Siena.
Das freundliche Haus mit seiner ruhigen Atmosphäre hat ein tolles Angebot für das „La Boheme“ Wochenende: ein Doppelzimmer ist für nur 65€ pro Nacht buchbar, das Frühstück ist inklusive. Bei einem Aufenthalt von mindestens 3 Tagen spart man noch mal 5€ pro Nacht.
Die Tickets (25€) für die Oper „La Boheme“ kann man gleich im Hotel erstehen.
Egal wie man sich entscheidet, die Toskana ist auf jeden Fall eine musikalische Reise wert!

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Die toskanische Hauptstadt wird auch „ La Bella“ genannt und das mit Recht, denn Florenz liegt so wunderbar eingebettet in die Hügellandschaft und ist Zentrum von Kunst und Kultur.
Nach der Kultur folgt ganz nah auf dem zweiten Platz das Einkaufsvergnügen, das Florenz zu bieten hat. Das sollte nicht verpasst werden, wenn man sich schon mal in Florenz aufhält. Eine ausgedehnte Shoppingtour muss eingeplant werden, ob Kleidung, Schmuck, Antiquitäten oder typische Lebensmittel, alles kann man in Florenz erstehen.

Jeder hat hier die Qual der Wahl, aber die besten Kleidungsgeschäfte befinden sich in der Via die Tornabuoni. Alle bekannten Marken, wie Armani, Gucci oder Versace sind vertreten, wer noch weiterziehen möchte der kann in der Via della Vigna Nuova noch mehr in die Modewelt eintauchen. Das Handwerkszentrum hat darüber hinaus noch viele intakte Schmuckwerkstätten zu bieten, in denen wertvolle Einzelstücke erstanden werden können. Verlässt man nach dem Uhren oder Schmuckkauf die Ponte Vecchio, findet man in der Via Maggio alles rund um den Antiquitätenhandel.
Nicht zu verpassen sind auch die Märkte, die Florenz zu einer fröhlichen und lebhaften Stadt machen. Auf den Märkten findet man alles von A bis Z was das Herz begehrt. Da ist z.B. der Mercato di San Lorenzo, er findet in der Altstadt statt und ist eine Hauptattraktion für Touristen. Es gibt Lederwaren, Kleidung und Souvenirs zu bestaunen und zu kaufen. Wer es lieber etwas historisch mag, der sollte den Markt Piazza del Mercato Nuovo besuchen, es ist ein idealer Ort in die italienische Vergangenheit einzutauchen. Er befindet sich unterhalb der Loggia del Porcellino in einem Gebäude aus dem sechzehnten Jahrhundert. Die davor stehende Statue in Form eines Schweins soll gestreichelt werden, denn ein Brauch besagt jeder der dies getan, der wird zurückkehren in die schöne Stadt Florenz.
Es gibt auch reine Lebensmittelmärkte wie den Mercato Central oder den Mercato di Sant’ Ambrogio.

Eine tolle Seite im Internet ist der Touristenführer „aboutflorence“, der wichtige Informationen zur Stadt gibt und Hotels empfehle ich über die Buchungsplattform Escapio zu buchen. Weitere Unterkünfte in der Toskana und in ganz Italien gibt es auch auf casamundo.de.
Sehr wichtig ist es die Öffnungszeiten aller Geschäfte und Märkte zu beachten, damit es nicht zur Verärgerung kommt, sollte man vor verschlossenen Türen stehen.
Das ist aber auch das Einzige was einem ausgiebigen Shoppingtag in dieser Kulturstadt im Wege steht, also Koffer packen und los geht’s!

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Die Thermen der Toskana





Die Griechen haben es den Römern vorgemacht und während des 1. Jahrhunderts n. Chr. gewann das Baden in Thermen an hoher Bedeutung, wurde zum sozialen Mittelpunkt und fest in den Tagesablauf eingebunden. Hier traf man sich und entspannte von der Hektik der Stadt und dem Stress des Tages. So haben sie es uns vorgemacht. Heute ist baden für uns Europäer keine große gesellschaftliche Tagesbeschäftigung mehr. Köperpflege wird zwar groß geschrieben, aber wie sieht es mit Entspannung aus? Wellness & Sport sind Themen, die stark publiziert werden, ob im Hotelwesen, in Büchern, Zeitschriften oder Workshops, es ist allgegenwärtig.

Aus diesem Grund möchte ich heute ein paar tolle Thermalbäder und Wellnesshotels in der Toskana vorstellen, denn es ist wichtig sich mal öfter eine Auszeit zu gönnen.
Die Toskana ist reich an Thermalquellen, einige wurden bereits von den Etruskern und den Römern besucht.

Der wohl bekannteste Thermalort ist Montecatini Terme in der Provinz Pistoia. Die Anlage stammt aus dem vergangenen Jahrhundert, inmitten eines schönen Parks. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten seinen Körper zu Reinigen, z.B. mit Trinkkuren für Magen- und Darmleiden oder man unterzieht sich verschiedenen Behandlungen, wie zur Linderung von Rheuma, Diabetes, Hautkrankheiten oder auch Atembeschwerden.
Eine weitere Therme findet man im Süden der Toskana in Chiancianco. Auch hier gibt es Trinkkuren und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten neben den drei natürlichen Quellen.
Die toskanischen Thermalbäder gehören zu den Besten in Italien, genau wie die Wellnesshotels, die in dieser atemberaubenden Landschaft ihre Dienste mit hoher Qualität anbieten.

Dazu gehört z.B. das Adler Thermae Spa Resort in S. Quirico D’Orcia, es bietet eine einzigartige Mischung aus Thermalwasseranwendungen, der natürlichen Schönheit der Toskana und einem umfassenden Angebot an Wellnessmöglichkeiten im Hotel. Hinzu ist das Hotel auch noch ein toller kultureller Ausgangspunkt um die Weinhochburgen Montalcino und Montepulciano zu besichtigen.
Zum Abschluss noch ein Hotel für die ganze Familie ohne den Wellnessaspekt aus den Augen zu verlieren. Das Wellnesshotel Tombolo Talasso Resort ist aufgrund der ruhigen Lage im Grünen, nur wenige Schritte vom Meer entfernt, bestens für Familien mit Kindern geeignet. Die Thalassotherapie ist eine antike und wirksame Methode zur Entspannung und Pflege, die alle natürlichen Heilfaktoren des Meeres zu therapeutischen Zwecken nutzt. Hierzu gehören außer dem Meerwasser die wohltuende und synergetische Wirkung des Klimas, der Algen, des Sandes und des Meerschlamms. Das Toskana Wellnesshotel Tombolo Talasso Resort bedient sich dieser kostbaren Ressourcen, um Körper und Seele seiner Gäste in einem einzigartigen Toskana Urlaub ins Gleichgewicht zu bringen. Die Heilwasserbecken des Toskana Hotels, die sich sowohl in der Gestaltung als auch durch ihre Anwendungsmöglichkeiten unterscheiden, befinden sich in weitläufigen, künstlich angelegten Grotte. Sie enthalten temperiertes Meerwasser, das ca. 900 Meter vor der Küste gewonnen wird.

Natürlich hat die Toskanana noch mehr Verwöhnoasen, die es gilt zu entdecken. Ein Vorgeschmack ist geschaffen und das heißt: Nehmen sie sich öfter mal Zeit um zu Entspannen!

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Toskana Urlaub im Exil





Das legendäre Elba, als Exil Insel von Napoleon in die Geschichte eingegangen und heute Anziehungspunkt für Touristen aus der ganzen Welt.
Die größte toskanische Insel ist mit dem Schiff von Piombino am schnellsten zu erreichen. In der Region gibt es zahlreiche Hotels von der sich eine Überfahrt schnell organisieren lässt.
Im Frühjahr lässt sich die Insel noch ohne zu viel Trubel erkunden, die Temperatur liegt im Mai schon bei guten 23 Cº und auch die Wassertemperatur lädt mit ebenfalls angenehmen 20Cº zum plantschen ein.

Ich finde Elba sehr spannend, und kann mir nicht vorstellen dass die dortige Bevölkerung jemals einen Inselkoller bekommen kann. Ob auf den Spuren Napoleons, der in seinen 300 Exil Tagen heimlich seine Geliebte traf oder an den sandigen Stränden zu verweilen, die Insel bietet alles was Urlauber suchen.
Elba lohnt sich für einen längeren Aufenthalt ebenso wie für einen Tagesausflug. Natürlich kann man bei einem Tagesausflug nicht alles erkunden.

Ich empfehle nach der Überfahrt einen Bummel durch die lebhafte Hafenstadt Portoferraio und Besichtigung des Napoleon - Palasts. Dort kann jeder die Wohnräume des ehemals Verbannten besichtigen, sowie die am meisten bewunderte Bibliothek.
Jetzt aber raus aus der Stadt und schnell in Richtung vieler charmanter Städtchen, die sich wie eine Perlenschnur aneinanderreihen.
Da befindet sich z.B. Richtung Süden die Residenzia Napoleonica in San Martino, dort befindet ein Museum, in dem die bronzene Hand und die Totenmaske des Kaisers zu sehen ist.
Auf dem Weg in den Westen kann man einen Abstecher weg von der Geschichte zum schönsten, feinsandigen Strand der Insel machen, an dem sicherlich Napoleon mit seiner Geliebten auch schon verweilte.
Irgendwie verlässt man seine Spuren auf dieser Insel nie auch nicht an den grünen Hügeln vorbei auf dem Weg in das malerische Städtchen Marciana Marina. Es sollte dort ein Weile verweilt werden, um danach die Insel weiter zu umrunden, jeder nach seinem Geschmack, denn Elba ist keine Insel zum Hetzen.

Mit dem Untergang der Sonne sollte ein frisches Fischgericht nicht verpasst werden, bevor es zum Festland zurückgeht.
Wer noch keine Urlaubspläne hat oder einfach Lust auf Entspannung für denjenigen ist Elba genau das richtige.

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Toskana auf dem Pferderücken




Das Osterfest verging im Flug, neben reichlich deftig gutem Essen, gab es auch Süßes für den Gaumen. Nicht wie befürchtet musste ich auf die kleinen Ostereier verzichten.

Das Chiantigebiet bietet neben dem hervorragenden Essen, das ich auch schon in anderen Teilen Italiens genießen durfte, tolle Möglichkeiten um sich auf dem Rücken der Pferde durch die sanft geschwungene Hügellandschaft und malerischen Dörfer tragen zu lassen.
Ein ganz besonderes Erlebnis nicht nur für Pferdeliebhaber sich auf den robusten Maremmano Warmblütern an den alten Burgen, Festungen und Klöstern aus einer zurückliegenden kriegerischen Zeit vorbeitragen zu lassen. Die ausdauernden und genügsamen Pferde erfüllten früher ihren Hauptnutzen als Viehhirten der Brutteri im unwegsamen Macchie Gelände. Die erfolgreiche Pferdezucht und Pferdehaltung hat Tradition und alte Wurzeln die bis ins Mittelalter zurückreichen.

In der Toskana gibt es eine große Auswahl an Reitställen, ob Reiterferien oder einfach nur als Freizeitgestaltung während einer Reise durch Italien.
Für mich war es auf dieser Reise einer meiner schönsten Erlebnisse, gleich folgend von einem abendlichen toskanischen Wein, auf der Terrasse meines Hotels Agriturismo Villa Dievole.

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Oster Urlaub





Jedes Jahr freue ich mich auf Ostern, ich liebe es immer noch, auch im meinem herangewachsenen Alter, unter die Hecke zu kriechen, jeden Winkel des Gartens zu erkunden, um die süßen Köstlichkeiten zu erspähen. Genau so sieht ein Berliner Ostern nämlich aus, richtig süß, lauter Leckereien die auf der Zunge zergehen lassen, für mich ist es ein halbes Weihnachten, nur das ich die verputzten Kalorien schnell wieder los werden muss, denn der Frühling befindet sich schon in vollen Zügen und der Sommer ist auch nicht mehr weit.

Da wäre es doch schön, wenn wir uns in Deutschland wie die Finnen mit einer Birkenrute tätscheln würden und somit Glück wünschen oder wie die Bulgaren statt Eier zu Essen, sie lieber als Wurfinstrument verwenden würden.
Ach Traditionen sind so spannend, dass ich am liebsten jedes Jahr woanders wäre, nur würde ich meine geliebte Eiersuche verpassen. Nichts desto trotz werde ich diese Jahr ein Teil von Italiens Ostertradition sein.

Allgemein gelten Toskaner als zurückhaltend und etwas wortkarg. Doch bei ihren Festen sind sie kaum wieder zu erkennen. Die reiche Geschichte prägt bis heute den Festkalender. In der „Settimana santa“ der Osterwoche in Italien wird ein solches Fest gefeiert, ein sehr christliches, in der überall Passions- Spiele aufgeführt, Prozessionen gehalten werden und die Familie beisammen ist. Gespeist wird auch anders, es gibt eine traditionelle „Ostertorte“, die aber gar nicht so schön süß ist, sondern aus gekochten Eiern und Spinat besteht und einem Gugelhopf ähnelt.
Zum Glück ist jedes Jahr einmal Ostern und ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn ich vielleicht mit den Schotten auf den Hügeln der Highlands ein Osterfeuer entzünde!

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Die Blütenknospen recken und strecken sich Richtung Sonne, in der Luft liegt der Frühlingsduft und wir freuen uns auf ihn. Im grauen Berlin hat der Frühling es überhaupt nicht eilig, nur ein oder zwei Krokusse haben sich schon an die Erdoberfläche verirrt. Ich möchte in die Toskana entfliehen, den Sonnenstrahlen entgegen bei guten 20 Grad und wolkenlosem Himmel.

Jetzt, wo die Touristenstürme noch in weiter Ferne liegen, ist das Wetter jedoch nahezu perfekt für ausgedehnte Spaziergänge im Chianti Gebiet und stressfreie Museumsbesuche.

In den wenigen freien Minuten des Alltags, der uns alle fest in der Hand hat, bin ich durchs Netz gesurft auf der Suche nach Entspannung und da habe ich es entdeckt, das Hotel Albergo Villa Marta. Es ist eingebettet in die herrliche Natur und doch so zentral gelegen. Die Städte Pisa, Lucca, Florenz und San Gimignano sind in einer angenehmen halben Stunde zu erreichen. Es steht dem Bummel über den Antiquitätenmarkt nichts mehr im Wege, um am Abend auf der Terrasse umgeben von Frühlingsblumen einen leckeren Kaffee zu genießen.

Den Moment geniessen und das Hotel buchen....

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So ganz neu ist das Konzept nicht, aber der Umfang macht in diesem Fall die Neuheit aus. Statt mit einem mehr oder weniger formschönen Kopfhörer durch ein Museum zu schlendern, können sich Florenzbesucher jetzt einen ganzen Reiseführer ins Ohr flüstern lassen. Einfach die MP3s im Internet vor dem Urlaub downloaden, auf den eigenen Player packen und losfliegen. Vor Ort die MP3s (pro Sehenswürdigkeit eins) entsprechend der gewünschten Tour als Liste zusammenstellen und dann kann es auch schon losgehen. Den MP3-Reiseführer von eartravel gibt nicht nur für die Hauptstadt der Toskana, sondern auch für Rom, Venedig, Berlin, London, Paris, Palma de Mallorca und Heraklion. Kostenpunkt: 3,99 Euro, Stadtpläne werden ebenfalls zum Ausdruck angeboten.

Der ADAC führt ebenfalls einen Audio-Guide für Florenz im Angebot. Das TourSet umfasst neben den 70 Minuten Reiseinformationen auch einen Stadtplan und ein umfangreiches Info-PDF. Kostenpunkt hier: 8,95 Euro. Dann mal Kopfhörer auf und ab in den Frühling!

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In Deutschland gibt es vermutlich mehr italienische Restaurants als in Italien selbst. Zumindest hat man manchmal den Eindruck, auf der Suche nach dem stilvollen Abendessen, eher ein Ristorante als ein Wirtshaus zu finden. Damit in der Toskana nicht auch bald mehr ausländische Küche serviert wird als einheimische, hat der Stadtrat von Lucca nun ein Machtwort gesprochen: in der Altstadt nur noch Toskana-Küche, basta! Kultur und Tradition der Region müssten gewahrt werden, Fastfood und andere Kulinaria sollen vor die Tore der Altstadt verwiesen werden. Der Focus spricht von Gastro-Rassismus, die Süddeutsche von der Anti-Fast-Food-Festung. Fest steht: nicht jeder Koch in Lucca ist damit einverstanden, Ausländer fühlen sich beleidigt und ganz andere geben auch noch ihren Senf dazu.

Wer in und um Lucca mal die traditionelle Küche probieren möchte, miete sich im Hotel Villa Marta ein und genieße die dortige Küche - da wird sicher anti-rassistische Kulinaria der Region geboten. Buon appetito!

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Ganz offiziell wurde am 15. Januar in Paris das "Jahr der Astronomie" ausgerufen, der Startschuss für weltweites Sternengucken und Ehrungen des großen Sohnes der Toskana. Vor 400 Jahren soll Galileo Galilei der erste Mensch gewesen sein, der ein Fernrohr in den nächtlichen Himmel richtete und dabei Erstaunliches entdeckte.

Zu Ehren des Herrn G. werden quer durch die Toskana an diversen Wirkungsstätten des Wissenschaftlers Ausstellungen gezeigt. In Florenz können Besucher vom 12. März bis 13. September im Palazzo Strozzi "Das Universum des Galileo. Bilder vom Altertum bis zur wissenschaftlichen Revolution" besichtigen. Noch bis 28. Februar kann man in der nationalen Bibliothek die Bücher bewundern, die Galileo für seine Forschungen dienten. Auch in Pisa gibt es mehr zu sehen als den schiefen Turm: vom 9. Mai bis 20. Juli präsentiert der Palazzo Giuli "Das Fernrohr und der Pinsel. Neue Wissenschaft und neue Kunst in der Ära des Galileo".

Außerdem führt der Verkehrsverband der Toskana einige Spezialtouren auf den Spuren des Galileo durch. Von der Fortezza Vecchia di Livorno, wo Galileo und seine Anhänger der "Akademie des Wagnisses" wichtige Beobachtungen und Experimente vornahmen, über die Weinberge von Vaiano, in denen sein Lieblingswein produziert wurde, bis nach Pisa, der Geburtsstadt des berühmten Sterneguckers. Da bietet sich auch ein Gang durchs hiesige Planetarium an. Florenz hat natürlich auch sowas ;) Wer nicht unterm Sternenzelt übernachten möchte, sucht sich am besten die Sterne beim Hotelportal meines Vertrauens - ein bisschen Luxus darf sein.

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Nur ein Vorschlag aus Rom... Florenz' Straßennamen sind zu männlich, so die Kurzfasssung einer Meldung einer Österreichischen Nachrichtenagentur. Und wer behauptet sowas? Natürlich eine Frau. Eine MitgliedIn des Florentiner Stadtrates hat in einer Liste für künftige Straßennamen der Stadt mal durchgezählt und nach Geschlechtern geordnet und erschrocken festgestellt: von 200 sind nur 12 Frauennamen dabei! Dabei hätte die Toskana-Hauptstadt einige Damen von Rang und Namen vorzuweisen, deren Andenken man in der Topografie der Stadt verewigen sollte, von der Gleichberichtigung ganz abgesehen. Das will sie nun also ändern, die Stadtrats-MitgliedIn Lucia Matteuzzi. Ex-Frauenministerin Katia Belillo stimmt ihr da zu "Zu viele Frauen, die Großes für Italien geleistet haben, sind vergessen worden". Die Kommunisten sind aber dagegen, denn die Großen der Historie sind nun mal Männer gewesen und entsprechend sei der Überhang an männlichen Straßennamen und -schildern nun mal völlig logisch und auch ok.

Wie viele Männernamen auf den Straßenschildern jetzt wegradiert und überpinselt werden müssen, entzieht sich der Meldung. Ich empfehle einen Stadtplan zu besorgen und das zugehörige Straßenverzeichnis zu durchforsten. Bei einem großen Online-Lexikon habe ich außerdem die Persönlichkeiten der Toskana eingesehen, gezählt und in Geschlechter sortiert, Ergebnis: 10 Frauen, davon leben 2 noch und dürfen somit noch gar nicht auf ein Straßenschild... bitter. Sie werden wohl auf große Italieninnen ausweichen müssen, um eine gleichberechtigte Namensverteilung in Florenz anstreben zu können. Wer im Vergleich dazu mal die Frauen in den Berliner Straßennamen zählen möchte, darf hier nachrecherchieren und mir dann das Ergebnis gern mitteilen.

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Für Zugvögel wird es jetzt Zeit, auf nach Süden! In der Toskana gibt es zwar auch Herbst und kühlere Tage, aber im Moment zeigt das Thermometer in Pisa und Florenz noch auf 20°C, die Quallen dürfte es mittlerweile ja auch von der Küste weggetrieben haben. Also nichts wie los und viel Spaß in den Weinbergen, auf Weingütern und bei der Weinlese!

Apropos: Ich war vor ein paar Tagen auf Buchlese. Man muss sich ja für den langen Winter mit Schmökern eindecken, da kommen Buchmessen genau richtig. Keine Angst, ich zähle jetzt nicht die 30 neuen Krimis auf, die irgendwie, irgendwo und irgendwann in der Toskana spielen, aber als Urlaubsvorbereitung bieten sich solche literarischen Reiseführer immer wieder an. So ein Baedecker oder Dumont ist zwar auch ganz nett, aber über Land und Leute erfährt man wesentlich mehr und interessanteres, wenn man sich durch die Belletristik kämpft. In einem gar nicht mal so jungen Portal bin ich kürzlich auf die ideale Reisevorbereitung gestoßen: ein handverlesener Atlas der Weltliteratur, schön geordnet und sortiert nach Handlungsorten, Autoren und Buchtiteln, eingetragen auf einer Google-Karte. In der Toskana handeln sicher mehr als die 71 Romane, die handlungsreisen.de ausspuckt, aber an dem Atlas wird ja auch noch gearbeitet, der Initiator bittet sogar um Mitarbeit. Außerdem gibt es Interviews mit Autoren im angeschlossenen Blog und jede Menge Inspiration für den nächsten Trip - nach Florenz, nach Pisa oder ins verschlafene Consuma.
Frohes Blättern und Herbststöbern ;)

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nicht der echte, aber eine Kopie in Florenz: David. Foto: pixelio.de/T.M.Müller Einiges Neues, aber nicht immer Erbauliches gibt es in dieser Woche aus der Toskana zu berichten. Da schreibt zum Beispiel Spiegel online, dass Michelangelos David in Florenz nur noch vor sich hinbröckele. Unter Berufung auf die "Times" und ein britisches Restaurations-Team wird uns erklärt: Herr David, der nun schon 504 Jahre alt ist, wurde aus minderwertigem Marmor geschaffen, der seinerseits nun Risse aufweise und früher oder später zum Zerfall des nackten Jünglings führe. Der sprichwörtliche Zahn der Zeit also... und die Erschütterungen, denen der Nackedei ständig ausgesetzt ist. Straßenverkehr, Erdbeben, die endlose Reihe der Besucher und deren Getippel – alles erschütternde Gründe, die den Mann zum Fall bringen könnten. Man erwägt nun einen Stoßdämpfer zu installieren. Wie man das mit dem Marmormeißeln richtig macht, hat eine GEO-Reporterin herausgefunden, auch wo in der Toskana man an solchen Kursen teilnehmen kann.

Ebenfalls "abgebaut" werden die Schlösser am "Lucchetti d’amore" auf der Ponte Vecchio. Die dort von Liebespaaren aus aller Welt festgeketteten Sicherheitsschlösser als Symbol untrennbar romantischer Gefühlswallungen, die einen in Florenz schon mal überkommen können, werden von Schmieden regelmäßig abgeknippst. Das geht wohl schon eine Weile so, fiel mir aber nie auf, weil sich offensichtlich kaum jemand von der 160-Euro-Strafe abhalten lässt und immer wieder die eisenhaltigen Liebesfesseln an das Gitter um das Denkmal am Arno geschlagen werden. Tja, Vorhängeschloss im Baumarkt kaufen: 2,99 Euro, mit der Liebsten nach Florenz fliegen: 58 Euro, schnuckeliges Hotelzimmer für ein Wochenende: ab 85 Euro, sich beim Schloss-Liebesschwur nicht erwischen lassen: priceless! Wenn das nicht aufbauend ist!

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Nach all diesen Gallert-Themen, wie wäre es mit etwas schmackhaften aus unser aller Lieblingsitalienregion? Richtig, wir schlemmen uns durch die Toskana! Unser Reiseführer ist das bayerische Fernsehen, das nämlich eine ganze Sendereihe dazu zeigt. Dabei stehen eben nicht nur die Spezialitäten der Region auf dem Programm, sondern auch ein paar (städte)erbauliche Ansichten von Land und Leuten. Beim BR gibt es eine Übersicht, welche Städte, Restaurants und Rezepte auf der Schlemmerroute in welcher Folge vorgestellt werden. Die Rezepte zur Sendung gibt es auch zum Nachkochen. Apropos Kochen, also selber, nicht von Alfonso oder Peter von Frosta. Da gibt es so nette Hotels, die bieten neben der Unterkunft auch Kochkurse an. Man muss das als Event verstehen, Betätigung während des Urlaubs, mal was Neues kennen lernen, weniger als Selbstversorgung. Schließlich werden bei solchen Kursen ja nicht die Ravioli aus der Dose aufgewärmt. Hier also die Liste der Schlemmerhotels in der Toskana. Rezepte, die man auch schon vor dem Urlaub kochen kann, finden Hausfrau und Hobbykoch in dieser Rezeptdatenbank oder auch auf diesem kulinarischen Blog.

Na dann, bon appetito!

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Foto: pixelio/jutta rotter Liebe Freunde der Toskana, die ihr verzweifelt nach Entwarnungen für die Qualleninvasion vor der toskanischen Küste sucht: Quallen treten in Schwärmen auf, werden maßgeblich von der Strömung der Meeres in ihren Wanderungen bestimmt und können daher mal tagelang gar nicht auftauchen und an anderen Tagen für "Invasions"-Schlagzeilen sorgen. An welchen Stränden sie auftauchen, kann niemand wirklich voraussagen, auch nicht, wann sie wieder verschwinden. Betroffene Strände werden durch eine entsprechende rote Flagge gekennzeichnet.

Eine Entwarnung gibt es derzeit für den Ostseeraum, am Mittelmeer tummeln sich die Schwärme wohl noch immer in Küstennähe. Man muss sich die Urlaubspläne trotzdem nicht von den Medusen durchkreuzen lassen. Es gibt ja genügend Pools und Schwimmbäder zum Ausweichen, am besten gleich in einem Wellness-Hotel einchecken, da entspannt nicht nur der Körper in quallenfreiem Wasser, sondern auch das Gemüt.

In der Welt las ich kürzlich, dass man den Nesselkapseln, die die Gallerttierchen beim Kontakt mit der Haut hinterlassen, mit Essig und Rasierschaum zu Leibe rücken kann. Einfach abrasieren, dann platzen weniger der Kapseln, denn die sorgen ja bekanntlich für die "Verbrennungen". Mehr Tipps zur ersten Hilfe gibt der ADAC.

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Alle Jahre wieder und jedes Jahr was ganz neues aus der Toskana: das GEO SAISON Heft zur Urlaubsregion. Das 2008er Heft ist gerade erschienen, umfasst 130 Seiten und kostet 8 Euro. Aktuelle Events, Tipps und Hintergrundgeschichten, die sich schneller lesen lassen als ein ganzer Reisefürer.

Inhalt u.a.:
Porträt: Florentiner Fotograf Guido Cozzi
Wein: Der Traum vom eigenen Weingut - zehn Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben ihn Wirklichkeit werden lassen
Agriturismo: Ferien auf dem Lande - von rustikal bis edel
Hotels: Vom Kloster bis zum Palazzo - die schönsten Adressen für den gelungenen Urlaub
Küche: Marco Gubbiottis Lieblingsrezepte zum Nachkochen - Restaurants, von bodenständig bis fein
Kreativreisen - Reportage über einen Bildhauerworkshop bei Carrara plus ausgiebige Infos
Stadtbilderbogen Arezzo: Die besten Tipps der Einheimischen zu Wohnen, Essen, Einkaufen und Kunst

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Als "Viel Lärm um nichts" würde der olle Shakespeare vermutlich das derzeitige Theater in Florenz bezeichnen, das die Süddeutsche Zeitung in Anlehnung an den Stein des Anstoßes bös züngelnd eine "menschlich Komödie" nennt: der berühmte Sohn der Stadt, Dante Alighieri, soll Wiedergutmachung erfahren – 700 Jahre nachdem man ihn der Stadt verwies.

Berlusconi getreue Stadträte befanden (wohl in einer Anwandlung zur Image-Verbesserung des Parteirufs), man habe den alten Dante zu Unrecht und infolge einer Intrige 1302 verbannt. Man müsse seinen Nachfahren eine Ehrung zukommen lassen, als Zeichen der Vergebung der Stadt. Schließlich gehört Dantes Hauptwerk "Die Göttliche Komödie" heute zum italienischen Schullesestoff und zur internationalen Liste der hohen Literatur.

Kaisertreue Ghibellinen und Papst ergebene Guelfen stritten im Florenz des 14. Jahrhundert, Dante geriet zwischen die Fronten, schlug sich zu sehr auf die Guelfen-Seite und musste schließlich fliehen. Heute streiten die Stadträte wieder, die einen Berlusconianhänger, um Dantes und ihr eigenes Ansehen bemüht, die anderen linksorientiert und ohne Verständnis für die Ehrung eines toten Geächteten. Florenz ist gespalten wie vor 700 Jahren. Im Exil schuf Dante "Die Göttliche Komödie", in der er mit den Stadtobersten seiner Zeit abrechnete und in der Hölle schmoren ließ. Sein Nachfahre lebt in 20. Generation außerhalb von Florenz und sollte erst mit einem Goldenen Gulden geehrt werden und dann wieder nicht. Jetzt schmollt er wohl erst einmal über dieses Theater.

Eine Statue Dantes ist übrigens auf der Piazza Santa Croce in Florenz zu finden – für alle, die Italiens Dichterfürsten gern die neuerlich hohe Ehre zukommen lassen möchten. Goldenen Gulden sind nicht von Nöten, höchstens für den Luxuspalast, der unfern der Piazza, ausgerechnet in der Via Ghibellina ansäßig ist und einen göttlichen Aufenthalt verspricht.

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Foto: pixelio.de/A.Liebhart "Florenz erfindet sich wieder einmal neu - und bleibt sich dabei treu." Reim dich, oder ich schlag dich! Diese lyrische Erkenntnis gewann kürzlich ein Reporter der Welt, nachdem er mit dem Fremdenverkehrsamt einen kleinen großen Stadtbummel durch die Hauptstadt der Toskana unternommen hatte. Dabei hat er einiges Altbekanntes gesehen, jede Menge Neuerungen und japanische Bleichgesichter im Shoppingrausch. Ein für meine Verhältnisse sehr schneller aber interessanter Abriss, wenn er das alles abgelaufen ist und in der Geschwindigkeit... sollten ihm jetzt die Füße bluten. Aber die kann er ja auf dem Rückflug mit der Lufthansa sicher entspannen.

Wer dem Stadtrundgang des Reporters folgen möchte, sollte unbedingt viel Geld einstecken bzw. besitzen, Laufschuhe mitnehmen und ein gutes Buch (zur Überbrückung der Streikzeit auf dem Flughafen), und ungefähr 2 Wochen Urlaub einplanen. Wer es gemütlicher angehen möchte, weniger Zeit hat und auch nicht ganz so viel Geld, der bucht bei einem Billigflieger, denn die sind noch immer billiger als die LH (und streiken nicht so oft). Dann kauft er sich ein Buch (zur Entspannung im Bardini- oder Boboli-Garten), ersteht auf dem wöchentlichen Florentiner Flohmarkt Dinge, die man sich leisten kann und diniert auf dem Balkon seines kleinen gemütlichen Stadthotels – mit Wein, statt Spumante. Was man sich in der Stadt alles ansehen kann und möchte, entscheidet man am besten per Reiseführer-Lektüre im Vorfeld. Wichtig dabei: weniger Sehenswürdigkeiten einplanen, dafür mehr Pausen einkalkulieren, gemütliche Straßencafes gibt es schließlich überall (auch wenn der Latte dann das Doppelte kostet als im Stehen oder Gehen). Dann klappt’s auch mit dem Städtetrip!

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Nach all den Quallen und Qualen beim Badeurlaub an dieser Stelle also mal ein positiver Impuls für den Aktivurlauber, der die Toskana nur wegen einiger nesselnder Gallerttiere nicht gleich meiden muss. Wie wäre es mit einem gediegenen Sport, der elegant aussieht und das nötige Maß an Besonderheit vermittelt, das man nach dem Urlaub unbedingt zum Angeben benötigt. Golfen also! Die Toskana ist für Golfer noch nicht so erschlossen wie andere Länder und Landschaften, daher puttet man hier noch recht ruhig und kann das ein oder andere Schnäppchen bei der Platzreservierung machen. Einlochen mit Meerblick oder Abschlag zwischen Zypressen – die Toskana zählt derzeit 16 Plätze. Natürlich gibt es neben den Clubanlagen auch ganze Golfhotels, Vorteil: das Golfen ist im Hotelpreis meist mit drin. Für Anfänger wie Fortgeschrittene sei dieses Lehrvideo eine gute Einstimmung auf den Golfurlaub.

Einige Plätze:
Le Pavoniere Golf, Prato/Taverna
Circolo Golf dell'Ugolino, Grassina (Florenz)
Golf Club Versilia, Forte dei Marmi (Lucca)
Poggio dei Medici, Florenz
Cosmopolitan Golf & Country Club, Tirrenia (Pisa)
Punta Ala Tuscan Golf Club, Punta Ala
Tirrenia Golf Club, Tirrenia (Pisa)
Castelfalfi Golf-Country Club , Montaione (Florenz)
Golf Argentario, Porto Ercole/Grosseto
Il Pelagone, Gavorrano
Montecatini Club, Monsummano Terme (PT)

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