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Blog Toskana Urlaub





Die Küche in der Toskana ist einfach und geht auf bäuerliche Traditionen zurück. Wichtig dabei ist der Gebrauch von frischen und der Jahreszeit entsprechenden Zutaten. Die Toskana liegt in Mittelitalien und hat eine sehr abwechslungsreiche Landschaft, bedeutende Kunstschätze und Badestrände. Der Norden ist geprägt von Wald- und Weideland, wobei der Süden vom Berg- und Hügelland beherrscht wird. Hier wird Getreidebau betrieben und Naturliebhaber finden eine außergewöhnliche Flora und Fauna vor. In Küstennähe und im Bergland um Chianti werden neben Wein auch Oliven und Gemüse angebaut.

Die wichtigsten Lebensmittel in der traditionellen toskanischen Küche
Als Basis der toskanischen Küche ist das Olivenöl zu sehen. Hier findet man Olivenöl von herausragender Qualität, das zusammen mit verschiedenen Kräutern den Speisen ein besonderes Aroma gibt. Daneben spielt vor allem Fleisch eine wichtige Rolle. Auf den Speisekarten findet man unzählige Fleischsorten, die auf unterschiedlichste Weise zubereitet werden. Besonders gern werden in der Toskana gegrillte Speisen serviert. Diese Tradition stammt von früheren Zeiten als der Kamin noch zum Kochen benutzt wurde. An der Küste wird dem Fisch der Vorzug gegeben. Livorno ist bekannt für die berühmte Fischsuppe Caciucco. Aus der toskanischen Küche nicht wegzudenken ist der nussige Pecorino. Das Reifestadium des Schafskäses ist für den Geschmack verantwortlich. Zu jedem Essen wird in der Toskana das weiße, ungesalzene Krustenbrot gereicht, dass auch als Zutat in diversen Speisen vorhanden ist. Der toskanische Schinken, der hauptsächlich aus dem Chiantigebiet kommt, kann mit dem Schinken aus Parma absolut mithalten. Er unterschiedet sich nur dadurch, dass er etwas salziger ist und sein Geschmack nicht so fein süß ist.

Die Spezialitäten der Toskana
Eine Speise, die über die Grenzen der Toskana hinaus bekannt ist, ist die Bistecca alla Fiorentina. Die Bistecca ist ein spezieller Teil vom Rind, der mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft gewürzt auf dem Holzkohlengrill gegart wird. Die beste Bistecca kommt von der Chianina-Rasse. Diese wertvolle Rinderrasse wird im Chianatal und im Arnotal gezüchtet. Kalbfleisch darf auf keiner Speisekarte fehlen, deshalb wird man überall auch Ossobuchi finden, das sind in Scheiben geschnittene Kalbshaxen. Das Mark des mittleren Röhrenknochens wird als Delikatesse sehr geschätzt. Involtini, gefüllte Kalbfleischröllchen, sind ebenfalls eine Spezialität der toskanischen Küche. Ein ganz besonderer Genuss sind Fasanengerichte. Das Fleisch wird sowohl gegrillt serviert, als auch gefüllt mit Äpfeln und mit Schinken und Speck gebraten. Im Herbst sollte man zu Speisen aus Kastanien greifen, so etwa zur Kastaniensuppe oder zu den Kastanienfladen.

Der passende Weinbegleiter zu den kulinarischen Genüssen
Traditionellerweise besteht eine Mahlzeit in der Toskana meist aus mehreren Gängen, zu denen immer der passende Wein kredenzt wird. Der bekannteste Wein ist sicherlich der Chianti, ein Rotwein, der im Eichenfass gelagert und in einer unverkennabren Korbflasche verkauft wird. Er passt gut zu rotem Fleisch oder Pastagerichten. Auch die Orte Montepulciano und Montalcino sind für ihren hervorragenden Wein bekannt. Der Brunello di Montalcino gilt sogar als bester Rotwein Italiens. Als Abschluss einer Mahlzeit reicht man in der Toskana gern einen Grappa, da er sich aufgrund seines hohen Alkoholgehalts und dem niedrigen Zuckergehalt gut dafür eignet.

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Die Versilia ist sicherlich die mondänste Küste der Toskana. Dennoch eignen sich diese landschaftlich so pittoresk in die Apuanischen Alpen eingebetteten Sandstrände auch hervorragend für einen Familienurlaub. Marina di Pietrasanta, Forte dei Marmi, Massa und Carrara sind die klangvollen Namen der Seebäder und Orte, die der Versilia ihr weltweites Renommé eingebracht haben. Dabei schöpft die Landschaft aus dem vollen, denn hohe Berggipfel und weite Sandstrände prägen diese einmalig schöne Küste. Begibt man sich auf den äußersten Punkt des weit ins Meer hineinragenden Piers in Forte dei Marmi, so hat man rückblickend nicht nur diesen wunderschönen Jetset-Ort im Blick, sondern auch die eindrucksvollen Apuanischen Alpen, die seinen Hintergrund bilden. Im Abendlicht ist dieser Anblick kaum noch zu überbieten, besonders dann nicht, wenn über den Bergen dunkle Wolken stehen, während man selbst bei tief stehender Sonne noch ein erfrischendes Bad im Meer genießt.

Aldous Huxley in Forte dei Marmi und Michelangelo in Carrara
Huxley bewunderte Michelangelo und vermutlich hätte letzterer auch Huxley bewundert, hätten sie nicht zu verschiedenen Zeiten gelebt. Michelangelo suchte sich in Carrara die Marmorblöcke aus, aus denen er dann seine Skulpturen schuf, die Huxley in Florenz und Rom so beindruckten. Der Autor der Schönen Neuen Welt floh im Sommer regelmäßig aus Florenz nach Forte dei Marmi um der unerträglichen Schwüle in der Stadt zu entgehen. Seine Beschreibungen der Versilia in der Erzählung Green Tunnels sind atemberaubend.

Viareggio, Puccini und viele Hotels für einen entspannten Familienurlaub
Wer wirklich eine mondäne Strandpromenade mit vielen schönen Boutiquen und herrlichen Belle Epoque Hotels erleben möchte, der darf Viareggio auf gar keinen Fall verpassen. Das Café Margherita, in dem sich Puccini, der berühmte aus Lucca stammende Komponist, am liebsten aufhielt, lockt noch heute zahlreiche Gäste. Puccini sitzt als Bronze immer noch mitten unter ihnen, eher konservativ gekleidet zwischen Menschen in Bikinis und Badeshorts, die die Passeggiata im Sommer entlangflanieren. Von hier bis Marina di Carrara reichen die breiten Sandstrände, an die sich viele gemütliche Hotels reihen, die auch für Familien erschwinglich sind und teils Strandleistungen wie Liegen und Sonnenschirme bieten.

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Die Toskana ist seit Jahrzehnten eines der Traumziele für einen Urlaub in Italien. Wer kennt sie nicht, die Symbole der Renaissance, die hier ihren Anfang nahm: Den Schiefen Turm von Pisa, den Domplatz in Florenz und den Pallio in Siena?

Kunstbeflissene können tagelang auf den Spuren von Leonardo da Vinci und Michelangelo, Botticelli und Donatello, die unter Lorenzo dem Prächtigen Florenz zur Blüte brachten und den Grundstein der Renaissance legten. Doch wem die überbordenden Museen, Galerien, Uffizien, Kirchen und Plätze und vor allem die nie abreißenden Touristenströme irgendwann zu viel werden, dem bieten sich Alternativen: Arezo, Chianti, Montepulciano, Pienza oder Volterra – nicht ganz so prächtig, aber viel ruhiger. Diese Städte haben ihre Wurzeln im Mittelalter, einige reichen bis in die Zeit der Römer zurück. Erst später kamen Stilelemente der Renaissance hinzu. Hier kann man noch die einmalige Atmosphäre genießen, die einen Urlaub in der Toskana ausmacht.

Und wer die Stille der Landschaft auf Reisen in der Toskana vorzieht, der sucht eines der Gutshäuser und Landsitze inmitten fruchtbarer Landschaften auf mit ihren Oliven- und Weingärten oder fährt durch die endlosen sanften Hügel mit den Silhouetten der pfeilschlanken Zypressen am Horizont.

Wer dem Massentourismus an den Stränden der Toskana zwischen La Spezia und Livorno entgehen möchte, dem bieten sich die Inseln vor der Küste, Elba, Capraia oder Giglio, als Alternative – ein Paradies für Wassersportler. Oder man zieht sich in die Urlandschaft der Maremma südlich von Grosseto zurück und verbringt einen individuellen Urlaub beim Camping mitten in unberührter Natur immer in Tuchfühlung mit dem Tyrrhenischen Meer.

Reisen in den Süden von Italien, hinüber nach Sardinien oder Korsika mit der Fähre von Livorno oder La Spezia aus , das bedeutet einen langen Weg von Deutschland aus, kaum zu schaffen in einem Tag. Warum also nicht für einige Tage unterbrechen und sich in der harmonischen Landschaft, einem Bad in den zahlreichen Thermen oder auf einer Piazza eines typischen Städtchen in der Toskana entspannen?

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Eine Städtereise nach Florenz ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Neben prunkvollen Bauwerken, uralten Brücken und zahllosen Gotteshäusern beherbergt die Stadt auch über 70 Museen und jedes einzelne ist sehenswert. Florenz gehört zu den bekanntesten Orten Italiens und ist eines der beliebtesten Urlaubsziele für Städtereisen. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört unter anderem der Dom Santa Maria del Fiore, mit dessen Bau bereits 1294 begonnen wurde und der mit seiner 107 Meter hohen Kuppel als Wahrzeichen der Stadt gilt. Ebenso berühmt sind die älteste Brücke der Stadt, die Ponte Vecchio aus dem Jahre 1565 und der Neptunbrunnen auf dem Accademia dell' Arte del Disegno.

Die größte Anhäufung weltweit bekannter Kunstwerke
Glaubt man den Florentinern, so befindet sich in Florenz die weltweit größte Anhäufung universell bekannter Kunstwerke – unter anderem im Museum der berühmten Uffizien. Das Gebäude wurde einst von den Medici errichtet und zählt heute zu den bekanntesten und auch ältesten Museen der Welt. Ihre Bezeichnung stammt vom Wort „uffici“, was Büro bedeutet und geht auf die eigentliche Bestimmung des Hauses zurück, das ursprünglich als Verwaltungsgebäude gedacht war. In ihm sollten alle wichtigen Ämter des Großherzogtums Toskana Platz finden. Als begeisterter Kunstsammler ließ Francesco I de Medici später den Laubengang im Obergeschoss des Hauses für seine Gemäldesammlungen, unzählige Skulpturen sowie Waffen und wissenschaftliche Geräte umbauen. Zudem entstanden während seiner Zeit im Westtrakt der Uffizien Werkstätten für Gold- und Silberschmiede, Kosmografen und Räume für Musiker und Sänger. Zusätzlich ließ er in der sogenannten Fonderia Parfüms herstellen sowie Gifte und Gegengifte brauen. Gärtner errichteten auf der Loggia die Lanzi einen Dachgarten mit einem Gewächshaus.

Heute befindet sich die Gemäldesammlung mit zahlreichen Werken aus der italienischen Renaissance sowieGemälde flämischer, niederländischer, französischer und deutscher Künstler im 3. Stock der Uffizien. Während die Gebäude an einer Seite mit dem berühmten Palazzo Veccio verbunden sind, gelangt man an der anderen Seite über den Ponte Veccio zum Palazzo Pitti. Außerdem können im Erdgeschoss der Uffizien die Überreste einer romanischen Kirche besichtigt werden, die im Zuge des Baus der Uffizien abgerissen worden war.

Die berühmteste Skulptur der Kunstgeschichte
Neben den Uffizien beherbergt Florenz zahllose weitere Museen, wie das Museo Nazionale del Bargello, das Museo Archeologico und auch den bereits genannten Palazzo Pitti mit seinen Kunstsammlungen. Zudem gibt es unzählige kleinere Museen, die Kunstschätze von unsagbarem Wert aufbewahren und ausstellen. Die berühmteste Skulptur der Kunstgeschichte kann hingegen in der Galleria dell‘ Accademia besichtigt werden. Dort bestaunen jährlich Millionen Besucher Michelangelos David. Ein ebenso bekanntes Kunstwerk Michelangelos ist die Pietà, die sich im Dom befindet.

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Die imposante Hügellandschaft der Toskana ist nicht zwangsläufig ein Wanderparadies, die Garfagnana im Norden, das Mugello im Osten und die Maremma im Süden dagegen sind geradezu ideal zum Wandern. Von Luccas Stadtmauer aus sieht man die wilde Garfagnana und wünscht sich auf die eindrucksvolle, mitten durch die schroffen, bewaldeten Hänge führende Straße nach Bagni di Lucca im Herzen dieser Region. Auf dem Weg sollte man auf gar keinen Fall die Teufelsbrücke über den Serchio verpassen, die Ponte della Maddalena in Borgo a Mazzano. Das geschwungene Bauwerk mit seinen verschieden hohen Bögen ist nur zu Fuß zu benutzen und kann locker in eine Wanderung durch die grüne Toskana eingebaut werden.

So richtig eindrucksvoll wird die Landschaft erst bei Bagni di Lucca, denn hier führen verwegene Hängebrücken über wilde Täler. Hoch über der Schlucht Orrido di Botri kreisen nicht nur Adler. Das auf einer Berspitze gelegene Felsennest Montefegatesi ist bei Wanderern sehr beliebt und Wanderwege gibt es reichlich in der Garfagnana, von Bagni di Lucca bis Castelnouvo di Garfagnana.

Das Mugello und das Kloster Vallombrosa
Ganz im Nordosten der Toskana liegt die Region Mugello mit ihrem Hauptort Borgo San Lorenzo. Das Gebiet ist durch dichte Wälder geprägt und mittelalterliche Castelli. Auf einem Hochplateau liegt ein schöner See, man blickt weit über das Land und erlebt eine Vegetation, die beinahe ein bisschen mitteleuropäisch wirkt. Um das Kloster Vallombrosa herum, südöstlich von Florenz sind die Wälder bald noch dichter und wunderschöne Wanderwege erschließen einem die Region, die schon John Milton in Paradise Lost erwähnte.

Die Wandergebiete der Maremma
Die Maremma ist nicht nur für ihre Langhornrinder, Cowboys und Designer-Weine bekannt, sondern auch für ihre ursprüngliche Natur, denn sie war bis ins 18. Jahrhundert beinahe unbewohnt. Heute gibt es hier den Parco Naturale dell'Uccellina mit markierten Wegen, wo man Eidechsen und Schlangen beobachten kann und seltene Schmetterlinge findet. Naturfreunde sind in diesem schönen Park durchaus erwünscht, denn es wurden eigens Picknicktische und -bänke aufgestellt und am Strand kann man sich Kanus mieten und durch die Bewässerungskanäle des Gebiets fahren.

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Wer die Toskana mit dem Auto bereist, ist flexibel und hat die Gelegenheit, diese Kulturregion ganz nach seinen individuellen Wünschen zu erkunden. Die italienische Toskana gilt als Region, die für vielfältige kulturelle Sehenswürdigkeiten, historische Städte, schöne Landschaften und gutes Essen und vorzüglichen heimischen Wein steht. Wer dieses Gebiet selbständig erkunden möchte, ist gut damit beraten, mit dem eigenen Auto anzureisen oder vor Ort für einige Tage einen Mietwagen zu nehmen. So ist man flexibel und kann frei seinen eigenen Routenwünschen und Interessen folgen und ist nicht auf die örtlichen Bahn- oder Busverbindungen angewiesen.

Die Anreise in die Toskana
Wenn man mit dem eigenen Auto von Deutschland aus anreist, gibt es die beiden Möglichkeiten entweder durch die Schweiz und den St. Gotthard-Tunnel zu fahren oder den Weg über Österreich und den Brennerpass zu wählen. Besonders die Fahrt über den Brenner führt bereits vorab durch wunderschöne Alpenlandschaften. Zu beachten ist, dass man in der Schweiz und in Österreich eine Vignette erwerben muss, um die Autobahnen benutzen zu dürfen. In Italien gibt es auf der Autobahn in regelmäßigen Abständen Mautstationen. Die Landstraßen sind jedoch frei und stellen gerade in der Toskana eine sehr gute Alternative zur Autobahn dar, da man so auch viel mehr von der umliegenden Landschaft mitbekommt: Weinberge, Hügelketten und Olivenhaine prägen das Panorama.

Mit dem Auto die Toskana erkunden
Die Toskana hält so viele verschiedenartige Möglichkeiten für den Urlaub bereit, dass man seine Rundfahrt im Vorhinein gut planen sollte. Mit dem eigenen Auto ist es möglich, problemlos auch in Hotels bzw. Gasthöfen auf dem Land zu übernachten und dort die Ruhe zu genießen. Die touristischen Magneten der Region sind Städte wie Florenz, Siena und Pisa. Wer jedoch fernab der beliebten Reiseziele individuelle Interessen verfolgen möchte, kann auch kleinere, aber gleichfalls sehenswerte Orte wie zum Beispiel PIenza, Montepulciano oder San Gimigniano anfahren. Die Toskana ist besonders auch für ihre kulinarischen Genüsse berühmt. Die Spezialitäten wie den Pecorino- Käse kann man bei einer Rundreise mit dem Auto am Ort der Herstellung probieren und die Teilnahme an Weinproben bei den Winzern sind ebenfalls eine gute Idee, zum Beispiel im berühmten Chianti-Gebiet.

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Auch wenn die Toskana nicht zwangsläufig als Badeurlaubsziel wahrgenommen wird, so kann sie doch locker mit der Riviera mithalten. Von Marina di Carrara bis Porto Santo Stefano gibt es weite Strände und wilde Küsten. Im Norden beginnt die toskanische Küste mit den weißen Sandstränden der Versilia. Seebäder wie Marina di Carrara, Marina di Massa und Forte dei Marmi haben nicht nur klangvolle Namen, sondern auch viele wunderschöne Hotels am Strand in allen Kategorien. Forte dei Marmi mit seinem weit ins Meer ragendem Pier und den schönen Boutiquen und Cafés ist sicherlich der mondänste Ort an der Versilia und hat die breitesten Strände. Die werden zwar wie überall in Italien von sogenannten Bagnos bewirtschaftet, kleinen Strandbetrieben, die auf ihren Arealen Liegen und Sonnenschirme vermieten, dafür bekommt man aber Getränke und Snacks serviert. Viareggio ganz im Süden der Versilia punktet mit seiner berühmten Strandpromenade Passeggiata, auf der sich auch das berühmte Café Margherita befindet, in dem schon Puccini Stammgast war. Ansonsten wird die meerzugewandte Seite der Stadt von herrlichen Belle Epoque Hotelpalästen geprägt, während im Inneren sich die Gassen um einen permanenten Markt im Zentrum herum anordnen.

Von Pisa zur etruskischen Küste
Pisas Hafen ist schon vor Jahrhunderten verlandet, weshalb der berühmte schiefe Turm schon lange nicht mehr am Meer steht. Wer hier Strandurlaub machen möchte, begibt sich nach Marina di Pisa an die Mündung des Arno. Der Ort glänzt mit hübschen Art Nouveau Häusern, der Weg ins Meer ist jedoch felsig, dafür zahlt man aber auch keine Strandgebühr. Weiter südlich in Tirrenia liegt der herrliche Strand hinter einem Pinienwäldchen und südlich von Livorno beginnt die etruskische Küste mit ihrem bekannten Bedeort San Vincenzo. In dieser Region gibt es neben gemütlichen Familienhotels auch geräumige Ferienhäuser in absoluter Strandnähe.

Porto Santo Stefano und die Maremma
Ganz im Süden der Toskana liegt das Naturschutzgebiet Maremma. Bekannt ist die Region für ihre weißen Rinder, die Maremma-Cowboys und erstklassige Designer-Weine. Wer seinen Strandurlaub etwas romantischer liebt und mehr als nur fünf Quadratmeter Strand sein eigen nennen möchte, sonnt sich hier goldrichtig. Einsame Buchten, eingerahmt in ungezähmte Natur, locken Individualisten, so wie der mondäne Badeort Porto Santo Stefano die Jachten des Jetsets anzieht und natürlich auch viele Neugierige, die romantische, pittoresk an der Küste gelegene Hotels und gute Restaurants lieben.

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Die Toskana in Italien ist ein sehr beliebtes Urlaubsland. Beim Besuch der zahlreichen Kulturdenkmäler sollte man sich auch die Zeit nehmen, und die wunderschönen Naturparks besichtigen. Die Toskana, mit ihrer Metropole Florenz ist eine historische Landschaft in Mittelitalien. In diesem Gebiet haben der Artenschutz, Naturschutz und Umweltschutz eine große Bedeutung. Toskaner gehen rücksichtsvoll mit der Natur um und sind sehr um deren Erhalt bemüht. Riesige Flächen der Naturparks sind unverändert geblieben. Alle Naturparks bestehen aus zahlreichen Landschaftsschutzgebieten, unter anderem drei Regional- und zwei Nationalparks. Weiterhin gibt es 31 Naturschutzgebiete und 66 regionale und staatliche Naturreservate.

Naturparks der Toskana
In der nördlichen Toskana, zwischen den Provinzen Lucca und Massa Carrara, liegt der Parco Regionale delle Alpi Apuane. Das Gebiet besteht überwiegend aus Bergen, Berghängen und Tälern. Er ist reich an Wanderwegen, beispielsweise dem Rundwanderweg von Monte Forato. Einzigartig ist aber der erste Wanderweg für Menschen mit Handicap. Man findet ihn in den nördlichen Apuanischen Alpen im Val Serenaia. Minimale Steigungen und hölzerne Bordsteine helfen Rollstuhlfahrern den Weg zu bewältigen. Für Menschen mit Sehbehinderungen gibt es Schilder in Blindenschrift und als Handläufe gedachte Holzzäune für ein sicheres Vorwärtskommen. Architektonische Barrieren werden unaufhörlich beseitigt und Holzstege zusätzlich geschaffen.

Ebenfalls in der nördlichen Toskana, zwischen den Provinzen Pisa und Lucca liegt der Parco Regionale Migliarino San Rossore Massaciuccoli. Seine Landschaft umfasst Küsten, Feuchtgebiete, Wälder und Sümpfe. Man kann in den Wäldern des Naturparks Rehe und Wildschweine beobachten. In der südlichen Toskana befindet sich zwischen den Landschaftsgebieten Principina a Mare und Talamone der Parco Regionale della Maremma. Auf 100 qkm Fläche erwartet den Besucher so ziemlich alles, was die Natur bieten kann. Dazu gehören Berge, Felsen und Höhlen als auch Dünen, Wälder und Felder. Wegen der begrenzten Zulassung an Besuchern gleichzeitig wurden drei Besucherzentren geschaffen.

Landschaftsschutzgebiete
Im Parco Nazionale delle Foreste Casentinesi, Monte Falterona Campigna, erblickt der Besucher einen sehr dichten Baumbestand in den Wäldern. In diesem Naturpark grünt und blüht es überall. Den Besucher erwartet ein wahres Blumenmeer. Wälder mit Wasserfällen, in denen sich Hirsche, Rehe, Wildschweine und Wölfe wohlfühlen charakterisieren eine großen Teil des Parks.

Das Meeresschutzgebiet Parco Nazionale Arcipelago Toscano umfasst die sieben Inseln Giglio, Montecristo, Pianosa, Gorgona, Capraia, Elba sowie die schönste der Inseln - Giannutri. Die Kalksteininsel Giannutri präsentiert sich in einer Halbmondform mit römischen Ruinenvillen, Grotten und atemberaubender Unterwasserwelt. Die Anreihung der Inseln ähnelt einer Perlenkette. Jede Insel ist einzeln betrachtet traumhaft schön. Wale und Delfine lassen sich hier gut und gern beobachten. Spitze Felsen und Felsspalten, Steinbögen und Höhlen sind überwiegend im Parco Nazionale dell`Appennino Tosco-Emiliano anzutreffen. Jedes Naturschutzgebiet und jeder Naturpark ist einzigartig, vielfältig und überwältigend.

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Sie sind klein und oft nur wenige Kilometer vom italienischen Festland entfernt – die toskanischen Inseln. Trotzdem lohnen sie einen Besuch. Wer die Toskana besucht, freut sich zumeist nicht nur über Kunst und Kultur der italienischen Region, sondern auch über das kristallklare Wasser und das Baden an wunderbaren Stränden. Wer es etwas einsamer und abgeschiedener liebt, kann für seinen nächsten Urlaub auch eine der toskanischen Inseln wählen. Sieben sind es an der Zahl, und einige von ihnen sind den meisten unbekannt. Dies soll sich im Folgenden ändern.

Elba
Elba ist die größte der sieben toskanischen Inseln und rund 10 km vom Festland entfernt. Besucher schätzen die Insel zumeist wegen ihrer schönen Strände, der Ruhe des Ortes und der bizarren Felsformationen, die sich über der Steilküste erheben. Auch die Flora und Fauna der Insel bietet Interessierten viel Sehenswertes und Sportlern die Gelegenheit, verschiedene Wassersportarten zu betreiben. Bekannt wurde Elba unter anderem auch als Aufenthaltsort des verbannten französischen Kaisers Napoleon Bonaparte.

Giglio
Wer Tauchen zu seinem Hobby gemacht hat, könnte auf der Insel Giglio die passende Umgebung finden. Wegen des klaren Wassers rund um die Bucht und der angenehm flachen Strände wird die Insel von Tauchern aus aller Welt besucht. Doch auch an Land hat Giglio einiges zu bieten. Traumhafte Zypressenhaine und große Naturschutzgebiete erfreuen den Wanderer.

Montecristo
Dies ist die kleinste Insel vor der toskanischen Küste. Seit diese als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist, dürfen nur etwa 1.000 Besucher jährlich die Naturschönheiten der Felseninsel besichtigen. Bekannt wurde der Namensgeber der Insel, der Graf von Montecristo, durch den gleichnamigen Roman des Autors Alexandre Dumas.

Capraia
Capraia wurde bis Anfang der 1980er Jahre als Gefängnisinsel genutzt und ist heute durch ihre ruhige Lage vorwiegend bei Urlaubern beliebt, die Ruhe und Erholung für einen Strandurlaub suchen.

Giannutri
Giannutri ist die südlichste der toskanischen Inseln und besitzt eine imposante Steilküste, die nur an einer einzigen Stelle begehbar ist. Besucht wird auch sie wegen ihrer herrlichen Strände, der intakten Natur und der interessanten römischen Villen, die sich hier befinden.

Gorgona
Auf der nördlichsten Insel der Toskana entstand wegen ihres vulkanischen Ursprungs eine bemerkenswerte natürliche Vielfalt, die seit einigen Jahren streng geschützt wird. Außerdem dient die Insel seit über einem Jahrhundert als Strafkolonie. Die Cooperativa del Parco Naturale organisiert in den Sommermonaten jeden Dienstag Besuche von kleinen Urlaubergruppen; ansonsten ist ein Besuch der Insel für Reisende nicht möglich.

Pianosa
Pianosa ist heute, nachdem es lange Zeit als unberührbares Naturschutzgebiet galt, jährlich für eine bestimmte Anzahl an Tagesurlaubern geöffnet. Diese dürfen die Insel jedoch nur mit einem Führer betreten.

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Die Toskana hat eine lange Historie vorzuweisen. Viele Städte sind Zeugnis des Lebens im Mittelalter und unbedingt sehenswert. Die Toskana ist eine der am längsten besiedelten Regionen Italiens und war im Mittelalter unter dem Namen Tuscia Regni bekannt. Viele Städte berichten noch heute von den Lebensbedingungen, der Architektur, der Kunst und dem Alltag der Menschen im Mittelalter. Da viele bis heute wenig Veränderung erfahren haben, sind sie in jedem Fall einen Besuch wert und bieten sich zum Sightseeing geradezu an. Die bekanntesten unter ihnen sollen hier kurz vorgestellt werden.

Sansepolcro
Die Kleinstadt Sansepolcro, die zwischen Arezzo und Perugia liegt, zeigt noch heute eindrucksvolle Gebäude, die seit ihrer Erbauung im frühen Mittelalter nahezu unverändert in ihrer Grundstruktur blieben. Ihre Lage am Tiber machte sie zu einem Ort des steten Handels. Im Jahre 1461 vollendete der Maler Piero hier sein Meisterwerk von der Auferstehung Christi.

Volterra
Das Aussehen Volterras ist klar durch die städtischen Strukturen des Mittelalters geprägt. Die Stadtmauer, die das ganze Stadtgebiet festungsartig umschließt, die engen, verwinkelten Gassen, die Kirchen und imposanten Paläste und vor allem die Haustürme sprechen eine klare Sprache. Berühmt wurde die Stadt durch das Alabasterhandwerk. Die Fertigung von Schmuckstücken aus diesem weißen Stein machte Volterra zu einer reichen Stadt, da derartiger Schmuck sehr begehrt war.

Peccioli
Das winzige Städtchen besticht durch romantische Plätze, stilvolle Bogengänge und Schlossruinen. Die Ruhe des abgelegenen Örtchens lässt die Zeit still stehen und die kleinen Höfe und Gassen zu einem verwunschenen Ort werden. Die Moderne hat jedoch auch hier Einzug gehalten: Im Parco Preistorico, der das ganze Jahr über geöffnet hat, kann man Figuren von Dinosauriern in Lebensgröße besichtigen, was besonders Kinder begeistert.

Pisa
Auch die durch ihren schiefen Turm bekannte italienische Stadt entstand bereits im Mittelalter und war eine der zur damaligen Zeit wichtigsten Seefahrerbastionen. Hier lebte und wirkte einer der größten Mathematiker und Forscher aller Zeiten – der größte Sohn der Stadt – Galileo Galilei. Neben dem Turm bietet Pisa mit dem Baptisterium am Dom und zahlreichen großartigen Kirchen viele interessante Sehenswürdigkeiten.

Florenz
In Florenz, der vielleicht beliebtesten toskanischen Stadt, zeugen heute noch viele kulturhistorisch bedeutende Bauwerke von der Zeit des Mittelalters. So ist beispielsweise die Ponte Vecchio, die die Ufficien mit dem Palast der Medici verbindet, ein sehenswertes Zeugnis dieser Zeit. Auch das Baptisterium San Giovanni lässt mit den monumentalen Innenräumen die Geschichte des Mittelalters wieder lebendig werden.

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