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Blog Toskana Urlaub





„La dolce vita“ genießen und gleichzeitig dem kalten Winter in Deutschland entkommen – davon träumen viele zur kalten Jahreszeit. Eine Mittelmeerkreuzfahrt nach Italien verspricht die gewünschte Erholung. Zahlreiche Reedereien laufen das Land, welches Sinnbild für kulinarische Köstlichkeiten, guten Wein und exquisite Mode ist, im Frühjahr an. „Egal ob pulsierendes Nachtleben in der Metropole Rom, Erholung unter duftenden Olivenhainen in der Toskana oder südländisches Temperament in Neapel – für jede Geschmacksrichtung hält Italien das Passende bereit“, weiß Nicole Ritter, Service-Mitarbeiterin bei dem Buchungs- und Bewertungsportal http://www.1000kreuzfahrten.de/. Und bei milden 20 Grad lassen die ersten Sonnenstrahlen den grauen Winteralltag schnell vergessen.

Livorno ─ ein Hafen, den man anlaufen muss
Beliebtes Ziel von Mittelmeerkreuzfahrten ist die Großstadt Livorno, die wenige Kilometer von Pisa entfernt am Tyrrhenischen Meer liegt. Mehr als 160.000 Einwohner prägen die kosmopolitische Stadt, deren Tradition vor allem im Schiffsbau liegt. Das Stadtbild ist vom Hafen geprägt. So werden in der Werft "Cantiere Navale Orlando" heute Luxusyachten gebaut und nahe der Altstadt befindet sich der Fähr-und Kreuzfahrtanleger. Direkt an die Altstadt grenzt auch eines der schönsten Stadtviertel Venezia Nuova. Durch das „Neue Venedig“ ziehen sich zahlreiche Kanäle und alte Lagerhäuser, die dem Viertel seinen Namen geben.

Nur 20 Kilometer ins Inland, direkt am Fluss Arno, liegt die Stadt Pisa. Sie ist bequem mit dem Zug zu erreichen. Neben einer Besichtigung des Wahrzeichens, dem Schiefen Turm von Pisa, lohnt es sich, fernab eingetretener Touristenpfade die Stadt zu erkunden. Denn nur wenige Meter vom Touristenmagnet entfernt, entfaltet die Stadt ihre wahre Schönheit: Zahlreiche verwinkelte Gassen mit kleinen Bars und Häuser in dem für Pisa typischen Gelbanstrich laden zum Entdecken und Flanieren ein. Etwas weiter von Livorno entfernt und gut für einen Tagesausflug geeignet liegt Florenz. Ein Gang durch die historische Altstadt lässt erahnen, welche architektonische Leistung hier vollbracht wurde: Zahlreiche Bauten aus dem 15. und 16. Jahrhundert reihen sich hier aneinander und strahlen den Glanz alter Zeiten aus. Nicht umsonst wurde sie in das UNESCO-Welterbe aufgenommen.

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Die in Mittelitalien gelegene Region Toskana gilt als eines der beliebtesten Reiseziele von Menschen aus aller Herren Länder. Ihre sanft hügelige, von Olivenbäumen und Zypressen gesäumte Landschaft ist die ideale Kulisse für einen romantischen Urlaub zu zweit, eine Rundreise voller kulinarischer und kultureller Genussmomente oder einen erholsamen Familienurlaub.

Das Gebiet der Toskana mit seiner Hauptstadt Florenz umfasst auf knapp 23.000 km² zehn Provinzen. Bedeutende Städte der Region sind Lucca, Prato, Arezzo, Pisa, Siena und einige mehr. Zudem zählen die Inseln Elba, Capraia, Gorgona, Pianosa, Montecristo, Giglio und Giannutri zum Toskanischen Archipel. Im Süden der Toskana finden Naturliebhaber neben ausgedehnten Waldflächen den Parco dell'Uccellina, ein überregional bekanntes, großes Naturschutzgebiet mit seltener Flora und Fauna. Die Küstenlandschaft Maremma, das Chianti-Gebiet, die Apuanischen Alpen sowie das Elsatal zählen unter anderen zu den begehrtesten Reisezielen der Region. Von Seebädern und Ferienhäusern geprägt, ist z. B. die viel bereiste Küstenlandschaft Versilia im Nordwesten der Toskana.

Der Reisetipp aller Kulturliebhaber ist in der Regel die Provinzhauptstadt Florenz. Neben dem Florenzer Dom und zahlreichen geschichtsträchtigen Renaissancebauten locken unzählige Museen, wie die Uffizien, und Galerien Touristen in die Wiege des Humanismus und der Renaissance. Auch wenn es zur touristischen Hauptsaison in Florenz, ähnlich wie in Rom und Venedig, sehr voll wird, gibt es doch immer wieder versteckte romantische Flecken und Gässchen, die einen in Zeiten der etruskischen und später römischen Herrschaft versetzen. Auch für den Liebhaber mediterraner Köstlichkeiten ist Florenz viel geliebtes Mekka mit unzähligen Restaurants für italienische Spezialitäten und vielen Cafés, die zwischen Sightseeing oder Shopping zum Verweilen und Entspannen auf einen Cappuccino, Espresso oder einen der bekannten Weine der Chianti-Region einladen. In einem der vielen italienischen Restaurants der ländlichen Toskana lassen sich unvergessliche Candle-Light-Dinner organisieren für die wertvolle Zeit zu zweit. Rund um die Hauptstadt Florenz sind noch Pisa, mit seinem weltbekannten Schiefen Turm und vielen anderen historischen Bauten, oder das mittelalterliche San Gimignano beliebte kulturelle Reisestationen in der Region.

Auf einer Rundreise durch die Toskana, lassen sich immer wieder ausgedehnte Mohnfelder und den Weg säumende Olivenbäume und Zypressen bestaunen. Die außergewöhnlich reichhaltige und vielfältige Flora und Fauna kann man optimal auf einer Autofahrt zu den zahlreichen toskanischen See- und Thermalbädern genießen. Gern bereiste Orte für einen entspannenden und revitalisierenden Kur- oder Wellnessaufenthalt sind z. B. die Ortschaften Gambassi Terme, Montecatini Terme oder Saturnia. Und für Strandliebhaber und Wasserratten gibt es unzählige Buchten, die einen unbeschwerlichen Badetag ermöglichen, wie die bei Maremma, der Insel Elba oder der Etruskischen Riviera.

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Stephenie Meyer, Bestsellerautorin der Twilightserie, siedelt zufälligerweise die bösartigen Volturi in Volterra an, seitdem ist es um die verschlafene Kleinstadt geschehen. Die Stadt „des Windes und des Felsen“, wie sie Gabriele D’Annunzio beschrieb ist seit 2009 beliebtes Ausflugsziel weiblicher Teenager aus aller Welt.

Die Fans der Twilight- Filme folgen den Spuren Edwards und Bellas und kommen in Volterra, wo übrigens noch nicht mal gedreht, wurde auf ihre Kosten. So werden bei speziellen Führungen, wie etwa der „New Moon Tour“ mystische Stellen und magische Plätze gezeigt, die sich alle um die Schöne und ihren Vampir ranken. Tore, Gassen und Winkel, aber auch Etruskergräber und Palazzi werden zu den Schauplätzen des Traumpaares und seinem Gefolge.

Hoch oben auf einem Hügelplateau gelegen, erscheint das toskanische Kleinod trutzig, doch mit einem besonderen Charme, dem sich seine Besucher keinesfalls entziehen können. Die uralte Stadt wurde zunächst von den Etruskern gegründet und blickt auf eine bewegende Vergangenheit zurück. Zahlreiche Kultur-und Kunstdenkmäler aus unterschiedlichen Epochen verleihen Volterra einen ganz besonderen Charakter, der vornehmlich durch sein mittelalterliches Stadtbild bestimmt wird. Für Liebhaber etruskischer Kunst empfiehlt sich unbedingt ein Besuch des gut bestückten Museum Guarnacci, in dem unter anderem die berühmte Statuette des „Ombra della Sera“, Abendschatten, zu bewundern ist. Ein weiteres Bonbon sind die Sammlungen der Pinakothek und des städtischen Museums, in der es nicht nur die Werke zahlreicher Renaissancekünstler, sondern auch ein Highlight manieristischer Kunst zu bestaunen gibt: die Kreuzabnahme von Rosso Fiorentino.

Neben Tourismus und Landwirtschaft zählt auch die Alabasterkunst zu den Haupteinnahmequellen der Volterrani. Wer sich für Alabasterskulpturen interessiert, sollte auf keinen Fall die Führungen versäumen, die von zahlreichen Werkstätten angeboten werden. Zudem lassen sich hier etliche Exponate käuflich erwerben.

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Nicht selber kochen, sondern sich in einem Restaurant verwöhnen zu lassen, ist immer schön. Hier kann man ein Essen anders genießen - im Gefängnis in Volterra.

Wer einen Tisch im Gefängnisrestaurant Volterra in der Provinz Pisa reserviert, der kann sich bei einem ganz sicher sein: So besonders essen, wie dort, kann man sonst an kaum einem Ort. Gekocht und serviert wird hier von Inhaftierten, die eine mindestens siebenjährige Haftstrafe absitzen. Das Gefängnis befindet sich in einer Medici-Festung aus dem Mittelalter, der Festungsanlage Fortezza Medicea. Das Angebot wurde zu Beginn hauptsächlich von Italienern genutzt, es melden sich jedoch auch zunehmend Feriengäste für ein Essen an. Bei dem Projekt geht es aber nicht darum, Neugierigen einen Einblick in die Gefängniswelt zu geben.

Die Idee hinter dem Konzept
Vielmehr geht es darum, den Insassen eine neue Chance zu bieten. Das Gefängnisrestaurant ist seit 2006 Teil eines Resozialisierungskonzepts. Das Gefängnis arbeitet mit einer Slow Food Bewegung zusammen, welche sich für die Kultur des Essens einsetzt. Das gemeinsame Arbeiten in der Küche bereitet die Straftäter auf ein Leben außerhalb der Haft. Mit Erfolg: Schon mehrere haben nach ihrer Entlassung eine Anstellung im gastronomischen Bereich gefunden.

Damit der außergewöhnliche Abend gelingt:
Natürlich müssen für das Essen im Gefängnis einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Da in der Küche mit Messern gearbeitet wird, befinden sich dort auch stets Sicherheitsleute, die regelmäßig den Bestand kontrollieren. Doch auch die Gäste werden kontrolliert, bevor sie bei dem Essen teilhaben dürfen: Die Tische müssen vorher reserviert werden und jeder wird auf eventuelle Vorstrafen geprüft. Sollten welche vorhanden sein, so wird der Zutritt ins Gefängnis verwehrt.

Da Handys im Gefängnis verboten sind, wird dazu geraten, diese direkt zu Hause zu lassen. Der Kostenpunkt für ein Menu liegt bei circa 25 Euro, an einem Essen nehmen bis zu 200 Besucher teil. Ein solches Essen im Gefängnis findet alle ein bis zwei Monate statt, die Plätze sind meist schon Monate vorher ausgebucht. Die Erlöse aus den Einnahmen werden sozialen Zwecken gespendet. Wer besondere Erlebnisse mag, wird dieses Restaurant schätzen.

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Es gibt Situationen im Leben, in denen sich zuweilen etwas Ratlosigkeit breit macht. Der Berufsalltag und vielleicht noch einige privaten Probleme drücken wie eine Zentnerlast auf den Schultern. Besonders intensiv drücken Belastungen, die durch Beziehungsprobleme hervorgerufen werden können. Mit solchen Problemen haben allerdings viele Betroffene zu kämpfen, fühlen sich mit dieser schweren Herausforderung alleine gelassen und manchmal sogar etwas gelähmt. Was in solchen Lebenslagen am wenigsten hilft ist untätig zu bleiben. Seine Gedanken nur darauf zu konzentrieren, wie man den Ex zurückgewinnen kann, wird die Lage nicht ändern. Es gilt die Gedanken wieder frei zu machen und neu zu ordnen. Urlaub machen ist ein sehr hilfreiches Mittel, das geeignet ist, den Boden unter den Füßen wieder zu finden.

Der Toskana Urlaub auch im November möglich
Glücklicherweise gibt es jedoch liebenswürdige Landschaften mit reizvoller Kultur und meistens auch noch angenehmem Klima wie die Toskana, die für die Regeneration von Körper und Seele die besten Voraussetzungen bieten. Während in unseren Breiten die Temperaturen im November schon nahe der Null Grad Grenze liegen, ganz zu schweigen von Nebel, Nässe und sehr wenig Sonnenschein, erreichen die Tagestemperaturen in der Toskana noch gerne die 20 Grad Grenze. In dieser Zeit des Jahres ist von Tourismus kaum noch etwas zu spüren und in der malerischen Landschaft ist es leicht zu etwas mehr Besinnlichkeit zurückzufinden.

Die Toskana mit einem guten Gesamtpaket für den erholsamen Urlaub
Die Wassertemperaturen im Tyrrhenischen Meer sind im November mit etwa 15 Grad zwar schon etwas herausfordernd, aber mit Blick auf das gesamte Angebot, dass sich in der Toskana selbst im November noch ergibt, kann der Urlaub nahezu in jeder Jahreszeit stattfinden. Neben dem Wetter und den Temperaturen sind es im Toskana Urlaub auch Essen und Trinken, das Leib und Seele zusammenhält. Was gute, italienische Küche anbelangt, so zählen selbst bei den Einheimischen insbesondere die Toskana und die benachbarten Provinzen Umbrien und Marken zu den beliebtesten Regionen. Hier wird jedes Dinner zu einem Erlebnis und wird neben dem komfortablen Toskana Ferienhaus die natürlichen Schwerpunkte im besinnlichen Toskana Urlaub setzen.

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Schon Goethe schrieb nach seiner Italienreise ganz besonders lobend über die wunderschöne Toskana: auch den großen Dichterfürsten verzauberte die einzigartige Landschaft und ließ ihn von Arkadien und damit uneingeschränkter Freiheit träumen. So zieht es auch heute viele Urlauber in diese italienische Gegend, um unbeschwert die Seele baumeln und alle Sorgen hinter sich zu lassen.

Gerade für deutsche Touristen bietet die Toskana durch die Vegetation eine willkommene Abwechslung zur heimischen Flora: die Kulturlandschaft in Mittelitalien wartet mit zahlreichen Pflanzen auf, die sich in heimischen Gefilden nicht finden lassen. Beliebt sind unter anderem die südliche Maremma oder auch das Chianti-Gebiet zwischen Siena und Florenz.

Damit sind auch gleich zwei beliebte Reiseziele in der Toskana benannt: Siena ist nicht nur dann ein beliebter Besuchermagnet, wenn es um das berühmt-berüchtigte Pferderennen („Palio“) in der Innenstadt geht, sondern bietet über den ganzen Sommer hinweg eine touristenfreundliche Atmosphäre, sowohl für reisenden Schüler, verliebte Pärchen oder auch Einzelreisende.

Als Kontrapunkt könnte gewissermaßen die historisch bedeutende Stadt Florenz dienen: mit dem imposanten Dom sei hier nur auf eine der zahlreichen Sehenswürdigkeiten verwiesen – die Hauptstadt der Toskana, auch bekannt als das „griechische Athen“ bietet zahlreiche weitere architektonische Wunderwerke, durch welche sich die Besucher leicht zerstreuen lassen, um auf neue Gedanken zu kommen.

Doch auch fernab städtischen Treibens bietet die Toskana etwa mit verwunschenen Burgen beliebte Feriendomizile, die etwa von reisenden Pärchen angemietet werden können. Andererseits können diese Residenzen auch gut herhalten, wenn man nach beendeter Beziehung den Liebekummer überwinden muss, und ein malerisches Rüchzuckgebiet fernab des Alltags braucht.

Die Toskana ist nicht umsonst eines der beliebtesten Reiseziele in Italien, und der Tourismus stellt daher die wichtigste Einnahmequelle für die heimische Bevölkerung dar. Weitere Highlights sind etwa der schiefe Turm von Pisa oder das mittelalterlich geprägte San Gimignano – das einstige Tuszien hat für jeden Urlauber etwas zu bieten.




Menschen lieben es, in ihren eigenen vier Wänden zu wohnen und zu leben. Sobald die finanziellen Mittel es möglich machen, werden Häuser gebaut. Gerade ein Haus ist ein Symbol finanzieller Unabhängigkeit. Nun gibt es auch Menschen, denen die Geldmittel auch nach dem ersten Haus nicht ausgehen. Diese Leute sollten ebenso, wie diejenigen, die vielleicht mit dem Gedanken spielen Deutschland zu verlassen, aufmerksam weiterlesen, denn ein Ferienhaus in der Toskana ist ein Traum.

Italien ist seit jeher für das süße Leben bekannt. Die Toskana ist eine Region, in der dieses Leben besonders zu genießen ist. Herrliches Wetter, kulinarische Genüsse, eine Natur, deren Schönheit weltweit bekannt ist und die kulturelle Vielfalt in den Städten machen die Toskana so reizvoll. Ein Kurzurlaub dorthin ist immer eine gute Wahl, vor allem, wenn ein eigenes Haus zur Verfügung steht und der Reisende sich über die Unterbringung keine Gedanken machen muss. Der Bau eines Hauses in Italien kann auch direkt von Deutschland aus organisiert werden. Wer der italienischen Sprache mächtig ist, kann aber auch italienische Bauunternehmen mit ihrem Werkzeug beauftragen.

Florenz, die Hauptstadt der Toskana, ist der kulturelle Höhepunkt dieser Region. Viele Werke des Kunstgenies Michelangelo sind in Florenz zu bewundern. Die Uffizien, der Florenzer Dom mit seinem einzigartigen Glockenturm und der Ponte Vecchio sind weitere Sehenswürdigkeiten, die immer einen Besuch wert sind. Den schiefen Turm von Pisa kennt jedes Kind. Ihn in seiner ganzen weißen Pracht vor Ort gesehen zu haben, ist ein beeindruckendes Erlebnis. Die alten italienischen Städte Lucca und Siena laden zur Einkehr und zum Verweilen ein. Und wer gerne einen Badeurlaub macht, der hat es bis nach Rimini auch nicht weit.

Ein Haus in der Toskana lohnt sich, um sich von dem Alltagsstress daheim zu erholen. Es kann aber auch als Alterswohnsitz oder Investitionsanlage dienlich sein. Seine eigenen vier Wände in Italien zu haben, ist eine Überlegung wert.

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Die Toskana umfasst eine Vielzahl verschiedener Landschaften mit zum Teil völlig unterschiedlicher Vegetation. So unterscheidet sich die schroffe Garfagnana in der Geographie vom lieblichen Chianti und der flachen Küste. Gerne reduzieren Bildbände und Reiseführer die Toskana auf Hügel und Zypressen, gespickt mit Landhäusern und Castelli, in denen Trauben vinifiziert werden. Für das Chianti und das bald noch bekanntere Val d'Orcia trifft diese Beschreibung weitestgehend zu, doch ganz im Norden, in der Garfagnana und den Apuanischen Alpen findet man eine ganz andere Landschaft vor. Hier dominieren Gebirge, Wälder und tiefe Schluchten. Kleine Orte wie Montefegatesi kleben in schwindelerregenden Höhen an den Bergen und über ihren höchsten Punkten kreisen Adler. Interessant ist hier vor allem der malerische Ort Bagni di Lucca, den Heinrich Heine mit seiner gleichnamigen Reiseerzählung bekannt gemacht hat und der noch heute ein beliebter Kurort ist. Ebenfalls zur nördlichen Toskana gehört Lucca, die Stadt, in der der berühmte Komponist Puccini geboren wurde. Vom Torre Guinigi hat man einen Superblick in die Berge der Garfagnana.

Die toskanische Küstenlandschaft und ihre Inseln
Im Norden beginnt die toskanische Küste mit den weißen Stränden der Versilia von Marina di Carrara über Forte dei Marmi bis Viareggio. Viele Orte wirken hier mondän und man spürt, dass hier die Region der Sommerfrische für klimagestresste Florentiner ist. Weiter unten ab Livorno beginnt die ursprünglichere etruskische Küste, die schließlich in die wilde Maremma übergeht mit ihren Naturschutzgebieten. Vorgelagert sind die Inseln Elba, Pinosa, Capreia und Giglio. Elba mit ihrem wunderschönen Hafen Portoferraio ist sicherlich die bekannteste Insel und das nicht nur aufgrund ihres berühmten Gastes Napoleon.

Volterra, San Gimignano, Florenz und Siena
Die alte etruskische Stadt Volterra liegt auf einem Felsen südöstlich von Pisa und an ihren südlichen Hängen beginnen die kargen, wie eine Mondlandschaft anmutenden, Colli Metallifere. Bei Nacht leuchtet die Stadt wie eine fliegende Festung über den Hügeln, die wie ein Meer von Wellen aussehen. San Gimignano mit seinen Geschlechtertürmen wirkt wie ein mittelalterliches Manhattan und ist schon von weitem deutlich sichtbar. Florenz und Siena umschließen das weltbekannte Chianti und nicht weniger berühmt sind die Kunstschätze der beiden unterschiedlichen Städte, deren Schulen der Malerei während der Renaissance in großer Konkurrenz zueinander standen.

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Wenn einer eine Reise tut, dann kann viel erzählen, aber vor allem auch viel mitbringen. Bei einer Reise in die Toskana ist die Auswahl an typischen Mitbringseln besonders groß und die Auswahl fällt oft nicht leicht. Wer seinen Urlaub in der Toskana verbringt, kann für die Daheimgebliebenen zahllose typische Mitbringsel kaufen. So bietet sich beispielsweise eine Flasche des berühmten Chianti an, der in den Weinbergen der Toskana angebaut und auf der ganzen Welt gern getrunken wird.

Auch das landestypische Olivenöl aus der Toskana, das seit vielen Jahrhunderten mit der gleichen alten Methode gewonnen wird, ist als Geschenk für Familienmitglieder oder Freunde empfehlenswert. In der Umgebung von Montaione gibt es zudem ein großes Trüffelgebiet, in dem die wertvollen weißen Trüffel aufgelesen und auch verkauft werden. Diese und andere typische Lebensmittel aus der Toskana lassen sich gut als Mitbringsel verschenken. So sind die Bauern der Region auch für ihren Käse, schmackhafte Würste, wie die Soprassata oder die Salami der Toskana, die meist von Schweinen aus Cinta Sensa stammt, oder aber für ihr berühmtes Brot ohne Salz bekannt. Dabei handelt es sich um ein einfaches Brot, das vor allem in der Gegend um Altopascio in der Provinz von Lucca im Holzofen gebacken wird und sehr lange haltbar ist.

Aus dem Tal der Schokolade und andere Leckereien
Wer es lieber süß mag, kann die bekannten Aniswaffeln aus Lamporecchio mitbringen. Sie bestehen aus Eiern, Zucker und Anis und werden bei allen Volksfesten, aber auch bei Messen gereicht. Besonders süße Souvenirs kann man zudem von einem Ausflug in das Tal der Schokolade mitbringen. Das Tal liegt zwischen Pisa und Prato und die dort ansässigen Chocolatiers sind nicht nur über die Grenzen Italiens hinaus bekannt, sie machen auch eine wirklich großartige und qualitativ hochwertige Schokolade. Bevor man die Schokolade kauft, sollte man sich auf jeden Fall in einer der zahllosen Konditoreien von ihrem Geschmack überzeugen.

Aus Tradition: Kunsthandwerk und Naturprodukte
Ebenso berühmt und als Mitbringsel begehrt wie die toskanischen Speisen ist auch das Kunsthandwerk der Region. Es hat eine lange Tradition in der Toskana und handgefertigte, meist farbenfrohe Keramiken, beispielsweise typische Spaghettiteller, gibt es überall zu kaufen. Auch Antiquitäten können tolle Mitbringsel sein und selbst, wenn man nichts findet, sind die verwinkelten Gassen und die malerischen Plätze von Arezzo einen Ausflug wert. An jedem 1. Wochenende im Monat findet dort dann auch ein Antiquitätenmarkt statt. Wer lieber Naturprodukte, wie Seifen, Cremes oder hochwertige Textilien mitbringen möchte, sollte eine der vielen Ziegenfarmen, beispielsweise im Chianti, besuchen.

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Die Toskana ist eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Jeder hat das Bild der rotbraunen Erde und der grünen Zypressen vor sich. Was jedoch wissen wir über die Vergangenheit dieses Landstrichs? Die ersten Ansiedlungen in der Antike, die sich auf dem Gebiet der heutigen Toskana befanden, gehen auf das Jahr 300 v. Chr.zurück. Der Landstrich, der damals Etrurien genannt wurde, befand sich ab 350 v. Chr. unter römischer Kontrolle und wurde eine der elf Provinzen, die auf Kaiser Augustus zurückgehen. Als während der Völkerwanderungen der Etrusker und Römer das Heilige Römische Reich den politischen und kriegerischen Anforderungen nicht mehr gewachsen war, geriet die Region unter den Einfluss der Westgoten. Aus dieser Zeit stammt auch der Name Tuscia, zu Deutsch, Toskana.

Das Mittelalter
Im Mittelalter erlebte das Land eine wechselvolle Zeit, die die Geschichte der Toskana entscheidend prägte. In schneller Abfolge herrschten eine ganze Reihe fränkischer Markgrafen über das Land, ohne dass politische Ruhe einkehrte. Als mit Bonifaz dem Zweiten die Linie ausstarb, heiratete dessen Witwe den Herzog von Lothringen, der jedoch ebenfalls kinderlos blieb. Im daraus entstandenen Erbstreit zwischen Kirche und Adel erstarkten zahlreiche Städte bis zur Unabhängigkeit, darunter Pisa, Arrezzo, Lucca, Siena und Florenz., zwischen denen es im 16. Jahrhundert auch zu kriegerischen Auseinandersetzungen kam. Die Gegend wurde schließlich unter Führung Karls des Großen zum Herzogtum unter dem Banner der Medici.

Weitere Geschichte bis zur Gegenwart
Als im Jahre 1737 der letzte aus dem Geschlecht der Medici verstarb, fiel die Toskana an Kaiser Franz den Ersten und nach dessen Tod im Jahre 1765 an dessen Sohn, den späteren Kaiser Leopold. Dieser wird in der Geschichtsschreibung der Toskana bis heute für seine Reformen und die Einschränkung der klerikalen Macht verehrt. Leopolds Sohn Ferdinand, der selbst in der Toskana geboren wurde, bestieg den Herrschersitz nach dem Tod des Vaters im Jahre 1792 und regierte bis ins Jahr 1856. Während der Revolutionskriege wurde auch Florenz kurzzeitig besetzt, was aber durch Großherzog Ferdinand ein schnelles Ende fand. Nach dem Sieg Napoleons im Jahr 1800, fiel die Toskana den spanischen Bourbonen zu. Nach dem Sturz Napoleons im Jahr 1814 kehrten jedoch die Habsburger auf den Thron zurück. Als auch der Habsburger Stern mit dem Tode Leopolds im Sinken begriffen war, wurde das Land Toskana 1861 dem Staat Italien angegliedert.

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